Intern
    Medien- und Wirtschaftskommunikation

    Studie erscheint in "Communication Research"

    20.04.2015

    Das derzeit höchst gerankte Journal in der Kommunikationswissenschaft hat eine Studie aus dem Arbeitsbereich Medien- und Wirtschaftskommunikation zur Publikation angenommen. Es geht um um Stimmungseffekte von Sportgroßereignissen.

    Die Studie von Holger Schramm und Johannes Knoll trägt den Titel "Effects of Women’s Football Broadcastings on Viewers’ Moods and Judgments - Investigating the Moderating Role of Team Identification and Sex" und wird demnächst in "Communication Research" erscheinen.

    Der Artikel beleuchtet Stimmungs- und Beurteilungseffekte, die von medial übertragenen Sportgroßereignissen wie zum Beispiel wichtigen Fußballspielen verursacht werden. Die Annahme ist dabei, dass das Ergebnis eines angeschauten Fußballspiels die Stimmung und allgemeine Einschätzungen der Rezipienten beeinflusst. Die Studie untersucht, inwieweit diese Stimmungseffekte vom Geschlecht des Rezipienten und seiner (oder ihrer) Identifikation mit dem spielenden Team abhängen. Sie wurde mit 180 Fernsehzuschauern jeweils nach einem Sieg und einer Niederlage der deutschen Nationalmannschaft während der Frauenfußball-WM 2011 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass sich die vermuteten Effekt nur bei fußballverrückten Männern, die sich stark mit dem Team identifizieren, zeigen - und das, obwohl die Studie mit Frauenfußballspielen durchgeführt wurde.

    Communication Research liegt derzeit im Ranking an erster Stelle von 74 gelisteten Journals im Bereich der Kommunikationswissenschaft (lt. Social Science Citation Index 2013; Impact Factor 2,444). 

     

     

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